Mischpoke e.V. sucht leer stehende Gebäude, um Kunst auszustellen.

Auf der Suche nach ungewöhnlichen und unbekannten Orten für ihre oft kurzfristig geplanten Ausstellungsprojekte ist Mischpoke e.V. überraschend im BIS zu Gast. Vom 25. Mai bis zum 9. Juni zeigen die Organisatoren des Kunstvereins die Arbeiten einer Reihe Künstler, die so noch nie zusammen ausgestellt haben – in Räumen, die Sie noch nie gesehen haben.
Künstler
Christiane Behr, Miriam Brandstetter, Louisa Clement, Bernd Flemming, Angelika Fojtuch, Vesko Gösel, Béla Pablo Janssen, Talisa Lallai, Katharina Monka, Christian Schreckenberger, René Spitzer, Viktoria Strecker
Vernissage
Samstag, 25. Mai 2013, 19:30 Uhr
Das Champions League Finale wird im BIS übertragen.
Finissage
Sonntag, 9. Juni 2013, 15:00 Uhr
Performance Angelika Fojtuch
Öffnungszeiten und Führungen
Am 26. Mai, 1., 2. und 8. Juni ist die Ausstellung von 11:00 bis 16:00 Uhr geöffnet; jeweils um 13:00 Uhr findet eine Führung statt.
Adresse und Anfahrt
BIS – Zentrum für offene Kulturarbeit
Bismarckstraße 99
41061 Mönchengladbach
Mischpoke e.V. dankt:
• Städtisches Kulturbüro Mönchengladbach
• BIS – Zentrum für offene Kulturarbeit

Künstler
Philipp Ackermann, Ricardo Alzati, Christian Berg, Edith Bories, Terry Buchholz, Nicolae Comanescu, Jean-Luc Dang, Frauke Dannert, Dan Dryer, Stephan Engelke, Uwe Esser, Sabrina Fritsch, Sven Fritz, Oliver Gather, Utta Hagen, Gereon Krebber, Marija Linciute, Katharina Maderthaner, Kate Mackeson, Bettina Marx, Johanna von Monkiewitsch, Markus Mussinghoff, Alex Pollard, Kai Richter, Martin Roos, Thomas Ruch, Lukas Schmenger, Jeannette Schnüttgen, Max Schulze, Clare Stephenson, Moritz Trzebitzky
Vernissage
Samstag, 16. Juni 2012, 19:00 Uhr
zur 4. Mönchengladbacher Kulturnacht
Finissage
Sonntag, 8. Juli 2012, 16:00 Uhr
Führungen
samstags 15:00 und 17:00 Uhr
sonntags 11:00 und 15:00 Uhr
Samstag, 23. Juni, 23:45 Uhr
und nach Vereinbarung
Der Lichthof
Rheinische Post, 6. August 1949:
»Eine glasüberdachte Ladenpassage: Architektonische Neuheit für M.-gladbach zwischen Hindenburg- und Steinmetzstraße (…) Eine Breite von 5,50 Meter ermöglicht ein bequemes und störungsfreies Wandeln und Schauen. (…) Da die Steinmetzstraße etwa vier Meter höher ist als die gegenüberliegende Hindenburgstraße, wird die Passage zum Finanzamt hin leicht ansteigen. Von dem Bau von Treppen hat man abgesehen. Viele Hausfrauen kaufen mit ihren Kinderwagen ein; eine Treppe würde sich dann als sehr hinderlich erweisen.«
So die Planung im August des Nachkriegsjahres 1949; am 4. Dezember ist der erste Bauabschnitt auf einer Länge von rund 75 Metern einschließlich der Überdachung fertig gestellt. 1989 mit einer neuen Dachkonstruktion versehen, weicht der Lichthof nun, gut 60 Jahre nach seiner Entstehung, den »Mönchengladbach Arcaden« – nicht ohne ein letztes Aufflackern der Qualität der 22 Fachgeschäfte, die länger als ein halbes Jahrhundert das Erscheinungsbild der Passage prägten. Hier zeigt zeitgenössische Kunst in einer nicht mehr zeitgenössischen Architektur, dass Alt und Neu, abhängig von ihrer Qualität, durchaus gut zusammen gehen können.
Anfahrt
Lichthof, 41061 Mönchengladbach
Für die freundliche Unterstützung bedanken wir uns ganz herzlich bei:
MFI – Management für Immobilien AG, Städtisches Kulturbüro Mönchengladbach, Firma Elektro Kettel, Stadtarchiv der Stadt Mönchengladbach und allen weiteren Helfern.
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